Einzelprojekte

Geteilte Gefühle. Zugehörigkeit in der transkulturellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

"Die durch Flucht und Migration, aber auch durch die erhöhte Mobilität von Menschen ausgelöste Diskussion um Zugehörigkeit und Nicht-Zugehörigkeit bildet die Grundlage unseres Projekts. Ambivalenzen und Brüche von Zugehörigkeit sowie die Frage, ob und inwiefern Zugehörigkeit ein Gefühl ist, stehen im Zentrum unserer Arbeit. Besonderes Augenmerk gilt der Beziehung zwischen Zugehörigkeit und Mehrsprachigkeit. Wir verstehen Sprache als lebendiges, durch gesellschaftliche Dynamiken geprägtes Kommunikationsgeschehen, und knüpfen damit an Konzepte der Dialogizität (vor allem Bachtin) an. Erkenntnisleitend sind folgende Fragen: Wie wird die Entwicklung mobiler, multipler Zugehörigkeiten literarisch verarbeitet? Wie artikulieren und formen narrative Techniken und Strukturen affektive Prozesse? Wie hängen Affektivität, Mehrsprachigkeit und Zugehörigkeit zusammen? Und wie verändern sich dadurch bestehende Erzählformen, Gattungsmuster und Vorstellungen von Autorschaft? Ziel ist es, den spezifischen Beitrag transkultureller Literatur zu Affective Societies zu untersuchen und eine Poetik der Mehrsprachigkeit zu entwickeln."

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Quelle der Beschreibung: Information des Anbieters, bearbeitet

Schlagworte

Transkulturalität, Gegenwartsliteratur

Kontakte

Anne Fleig

Institution

Freie Universität Berlin
Institut für Deutsche und Niederländische Philologie
Deutschland