Deutsche Inschriften des Mittelalters (Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Arbeitsstellen Bonn, Göttingen, Greifswald, Halle, Heidelberg, Mainz, München)
Bei dem Vorhaben "Deutsche Inschriften des Mittelalters" handelt es sich "um einen Teil des deutsch-österreichischen Forschungsunternehmens 'Die deutschen Inschriften', dessen Ergebnisse in bisher 54 Bänden vorliegen. Aufgabe des Projektes ist die Sammlung und kommentierte Edition der Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis 1650. Gegenstand der Forschungen sind originale oder abschriftlich überlieferte Texte u.a. auf Stein, Holz, Metall, Keramik, Glas, Textilien und Leder. [...] Zahlreiche Register machen das edierte Material für historische, kunstgeschichtliche, philologische und volkskundliche Forschungen verfügbar. In den einzelnen Arbeitsstellen werden die Inschriften des jeweiligen Bundeslandes bzw. der Region bearbeitet. An der Göttinger Akademie werden die Inschriften des niederdeutschen Sprachraumes bearbeitet, die Bayerische Akademie ist zuständig für Bayern und Franken, die Heidelberger Akademie für den Südosten Deutschlands, an der Arbeitsstelle Bonn der Nordrhein-Westfälische Akademie werden die Inschriften des heutigen Nordrhein-Westfalen bearbeitet. 2002 wurde unter der Leitung der Göttinger Akademie eine neue Arbeitsstelle in Greifswald eingerichtet, die sich der Erforschung der Inschriften in Mecklenburg-Vorpommern widmet. Aufgabe der Arbeitsstelle der Sächsischen Akademie ist die Edition der Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis 1650 in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Im Rahmen des von den deutschen Akademien der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften getragenen Inschriftenunternehmens erfasst und bearbeitet die Mainzer Arbeitsstelle die nachrömischen Inschriften der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland bis ins 17. Jahrhundert. Ziel ist die vollständige Sammlung, Edition und Kommentierung erhaltener wie abschriftlich überlieferter Inschriftentexte."
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