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Justinus Kerner: Kleksographien (1890)

"Tintenklekse (schwäbisch Tintensäue), die auf der Seite des Falzes (...) eines zusammengelegten Papiers gemacht werden, geben (...) kraft ihrer Doppelbildung, die sie durch ihr Zerfließen und Abdruck auf dem reinen Raume der anderen Seite der Linie erhalten, der Phantasie Spielraum lassende Gebilde der verschiedensten Art. (...) Wo die Phantasie nicht ausreicht, kann manchmal mit ein paar Federzügen nachgeholfen werden (...)." So erklärt Kerner selbst das 'technische Verfahren' seiner Kleksereien, die erst achtundzwanzig Jahre nach seinem Tode in gedruckter Form herausgegeben wurden mehr lesen weniger lesen
Quelle der Beschreibung: Redaktion germanistik-im-netz.de

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